11 Mrz 2017

Vogelberg

Verfasst von Marco Pabian

Leider habe ich für alle Vogelbergfans heute eine schlechte Nachricht.

Der Besitzer hat uns vor Ort mitgeteilt, dass er auf gar keinen Fall einen Baum oder Busch entfernen lassen will.

Für uns hat das die Konsequenz, dass wir diesen Flugberg, den wir seit 1979 Jahren nutzen, nicht mehr befliegen können.

Der Flugberg nicht mehr  gepachtet.

Jeder der  am Vogelberg weiter versucht, beim riskanten Start doch noch heil über die Bäume zu kommen,  macht dies ohne Erlaubnis. Das ist Schwarzfliegerei mit allen Konsequenzen.

Wir werden das Fluggelände beim DHV stillegen lassen.

Daran hat sich 2018 nichts geändert. Der Voglberg ist kein Fluggelände mehr.

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5 Antworten für “Vogelberg”

  1. Wirklich schade. Der Grundstückseigentümer will anscheinend endlich seine Ruhe von den Fliegern haben. Und auf die 1200 € Pacht kommt es ihm wohl nicht an.
    Damit enden knapp 40 Jahre soaren (und auch Streckenfliegen) vom Voglberg. Seit 1978 hatten zahlreiche Piloten schöne und manchmal auch vom “Dusel” geförderte Erlebnisse.
    Wenn der Voglberg wegbricht, wie geht es dann überhaupt mit dem Verein weiter? Buchberg und gelegentliches Schleppen reicht das, um die Mitglieder zu halten?

     

    Alois Laumer

  2. Ja, nicht nur Schade sonder eher eine Katastrophe.
    Ich setze jetzt auf unsere Mitglieder, damit wir schnell eine Alternative finden.

    Eine hätte ich noch im Ärmel.
    Wir müssen dies aber erst mal gründlich prüfen ob dies Möglich ist, so wie ich mir das Vorstelle.
    Damit wir auch weiterhin zumindest in der Nähe vom Vogelberg fliegen können.
    Es gibt einen eingetragene Schleppstrecke hinterhalb des Vogelbergs.
    Mal sehen ob wir diese Reaktivieren können.

    LG

    Marco

     

    Marco Pabian

  3. Nachruf
    Vogelberg ade. Eine Ära ist zu Ende. Ein Lebenswerk zerstört.
    34 Jahre um jeden Baum, jeden Ast gekämpft. Nie ist irgendwie
    Ruhe und Normalität eingekehrt. Erst der Verpächter, der eine
    irrwitzige Pacht verlangt,dann der Jagdpächter, anschließend der
    Naturschutz, sogar Fußgänger haben sich erkundigt, ob so eine
    gefährliche Fliegerei sein darf. Auch die Fliegerhütte stand kurz vor dem Abriss. Dann der Ausstieg des Vereins, usw. usw. Darf die Frage erlaubt sein, hat sich das gelohnt. Ich sage ja.
    Geselligkeit, unvergessene Streckenflüge. Das Leben geht weiter

     

    Ulf Neumann

  4. Dazu passt der “Leitartikel” in unserem Vereinsinfo 1/97 recht gut. Also vor genau 20 Jahren stand dort (Das Vereinsinfo wurde von mir damals noch ausgedruckt und jedem Mitglied zugesandt.) schwarz auf gelb:

    Vision
    In einem Tagtraum, in einer fernen Zeit, sehe ich keinen Ultraleicht-, keinen Drachen- und keinen Gleitschirmflieger mehr. Nur bei den Hangars stehen einige alte Frauen und Männer stumm, silberhaarig mit verkniffenen Gesichtern, die ihre sehnsüchtigen Blicke in die Ferne richten. Doch kein noch so kleines Fluggerät zeigt sich am Firmament.

    Was ist geschehen?
    In jungen Jahren waren diese Vereinsmitglieder eigensinnig, neidvoll und missgünstig gegenüber anderen erfolgreichen Fliegerkameraden. Die Jugendarbeit wurde vernächlässigt. Geselligkeit gab es in keiner Sparte. Dies setzte sich Jahr für Jahr fort. Einige Mitglieder starben, neue kamen nicht dazu ….”

    Vor 20 Jahren eine Vision. Und 2017?

     

    Alois Laumer

  5. Was ich nicht ganz verstehe, warum müssen wir das Gelände beim DHv stillegen? Das hieße ja dass, wenn sich die Situatuion mal ändern würde und sei es in 30 Jahren, man wieder ein neues Zulassungsverfahren anstreben muss.

    Gruß Johann

     
    Johann

    Johann

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